| ADHS-Infoportal des Bundesministerium für Gesundheit geht online |
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ADHS-Infoportal des Bundesministerium für Gesundheit geht online Die Informationen auf der Seite werden sich streng an an empirischer Evidenz orientieren. Sie basieren entsprechend auf wissenschaftlichen Studien und Leitlinien von Fachgesellschaften und Expertengruppen. Die Informationen auf der Internetseite sollen zielgruppenspezifisch und einfach nutzbare, verlässliche und unabhängige Informationen zum Störungsbild der ADHS für Betroffene und deren Bezugspersonen bieten. Fast jedes Kind durchlebt im Laufe seiner Entwicklung, Phasen in denen es besonders ablenkbar, stark Aktiv und auch zeitweise heftig Impulsiv ist. Ab einem bestimmten Grad der Auffälligkeit kann hier von einer Störung gesprochen werden. Hiebei unterscheidet sich ADHS nicht von anderen psychischen Störungen (wie z.B. Depression) oder körperlichen Erkrankungen, welche ebenfalls stärker oder wenigeer stark ausgeprägt sein können. Menschen mit einer starken Ausprägung der Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität, erfahren dadurch erhebliche Einschränkungen in ihrem täglichen Leben. |
Schlagzeilen
| Von den Grundlagen zur störungsspezifischen Therapie: Die ADS/ADHS wurde lange als eine auf das Kindesalter beschränkte Entwicklungsstörung betrachtet. Zwischenzeitlich ist aber aus Langzeituntersuchungen gut belegt, dass bei ca. 30–60% der Betroffenen die Symptomatik bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt. Weltweit wird inzwischen eine ADHS-Prävalenz von ca. 4% in der erwachsenen Bevölkerung angenommen. Anders als im Kindesalter, gibt es bislang noch nicht genügend Fachleute, die mit der Diagnostik und Therapie von ADS/ADHS im Erwachsenenalter vertraut sind. |
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